CookiesMehr Infos

ⓘ Hinweise: Cookie-Nutzung | Produktauswahl, Finanzierung und Bewertungsverfahren

Objektive – entdecken Sie die Vielfalt neuer Perspektiven

objektiv-tamron Die Verwendung von verschiedenen Objektiven bzw. Wechselobjektiven ist einer der entscheidenden Gründe, warum sich viele Fotografen für eine digitale Spiegelreflexkamera entscheiden. Denn dank der verschiedenen Objektive, lässt es sich auf die verschiedenen Bildsituationen reagieren. Bei einer Kompaktkamera lässt sich hingegen das Objektiv nicht austauschen, da es fest eingebaut ist. Da es für den DSLR Bereich zahlreiche Wechselobjektive gibt, werden von manchen Herstellern die Kameras lediglich als Body angeboten, also als Gehäuse ohne Objektiv. Das bringt den Vorteil, dass man sich danach die richtigen und passenden Objektive kaufen kann, mit denen die eigenen Fotografie-Bedürfnisse am besten zu realisieren sind. Wie der Objektiv Test zeigt, gibt es verschiedene Objektive mit verschiedenen Brennweiten wie 18-55, 18-200 oder 18-135 Millimeter. Im Folgenden wollen wir Ihnen ein paar Fachbegriffe erklären sowie auf die wichtigsten Objektive und Objektivtypen für Spiegelreflexkameras eingehen und deren Vorteile und Eigenschaften näher bringen.

Objektive Test 2017

Was ist die Brennweite?

Nikon AF-S NIKKORUm besonders gute Fotos mit einer Spiegelreflexkamera machen zu können, sollte man sich, auch als Hobbyfotograf, einigermaßen mit Innenfokussierung, Eingangsblende und Brennwerten auskennen. Aus diesem Grund möchten wir an dieser Stelle kurz dieses Thema behandeln und wichtige Fachbegriffe erklären. Und zwar kurz und verständlich

Wenn man es einfach darstellt, kann man sagen, dass ein Objektiv nichts anderes ist als eine Lupe. Diese Lupe ist aus mehreren Glaslinsen zusammengestellt. Wenn dann ein Licht auf dieses Objektiv trifft, wird es hinter diesem gebündelt und die Lichtstrahlen, die durch dieses Objektiv leuchten treffen zusammen. Dies ist der Brennpunkt. Nimmt man dann den Abstand dieses Punktes von der Mitte des Objektivs, ist dies die Brennweite. Desto dichter der Brennpunkt ist, desto größer ist dementsprechend auch der Blickwinkel. Ein Objektiv mit einer kurzen Brennweite wie beispielsweise 18-35 Millimeter wird deswegen „Weitwinkel-Objektiv“ genannt und eines mit langer Brennweite wie beispielsweise 18-135 oder 18-200 Millimeter „Tele-Objektiv“.

Wofür ist eigentlich die Blende da?

Bei der Blende gibt es zwei Möglichkeiten, um die Helligkeit des Bildes zu regulieren. Zum einen kann die Zeitdauer, in der man die Aufnahme belichtet, verändert werden oder die Lichtmenge wird reguliert. Hierfür sind im Inneren des Objektivs bewegliche Lamellen angebracht, die sich so verschieben lassen, dass die Öffnung, die verbleibt, entweder größer oder kleiner wird. Ist die Öffnung kleiner, wird das Bild insgesamt etwas abgedunkelt.

Was für Objektivtypen gibt es?

In Fachkreisen gibt es zwar feste Begriffe für die verschiedenen Objektive, aber nicht jedes Objektiv lässt sich eindeutig einer bestimmten Gruppe zuordnen. Es gibt hier viele Überschneidungen und auch viele, fließende Übergänge. Unser Objektiv Test wird Ihnen kurz die wichtigsten Objektive und deren Erklärungen geben.

  • Normalobjektive: Diese Objektive haben eine Normalbrennweite. Dies ist eine Festbreite zwischen 40 und 50 Millimetern. Der Aufnahmewinkel des Objektivs ist dem des natürlichen Sehens des Menschen sehr nahe, wobei Sie vom leichten Tele bis hin zum Weitwinkel fotografieren können. Dieses Objektiv gehört bei den meisten Spiegelreflexkameras standardmäßig zum Lieferumfang dazu. Aber man kann diese lichtstarken Normalobjektive auch zum vergleichsweise günstigen Preis im Handel kaufen.
  • Standardobjektive: Dieses Objektiv ist dem Normalobjektiv sehr ähnlich. Ansonsten sind sie oft sehr leicht und kompakt und in den meisten Situationen erreicht man mit diesem Objektiv auch optimale Ergebnisse.
  • Teleobjektiv: Im Vergleich zum Normalobjektiv haben die Teleobjektive eine längere Brennweite (größer als 300 Millimeter) und zugleich einen kleineren Bildwinkel. Mit diesem Objektiv ist es möglich, entfernte Motive sehr gut zu fotografieren, da die Objektive sozusagen an die Linse „herangeholt“ und entsprechend vergrößert werden. Auf diese Weise lässt sich das Motiv scharf ablichten. Im Grunde gleicht der optische Effekt dieses Objektivs dem eines Fernglases. Eingesetzt werden Teleobjektive besonders häufig in der Sport- und Tierfotografie, sie sind aber auch gut für Portraitfotos. Da es bei längeren Belichtungszeiten schnell zu verwacklern kommen kann, sollten Sie bei Objektive ab einer Brennweite von 300 Millimeter ein Stativ verwenden. Wobei es aber auch DSLR Kameras und Objektive gibt, die über einen integrierten Bildstabilisator verfügen.
  • Weitwinkelobjektiv: Dieses Objektiv kommt immer dann zum Einsatz, wenn dem Fotografen keine Möglichkeit geboten ist, einen größeren Abstand zum Motiv zu nehmen, wie beispielsweise in einem engen Raum. Mit diesem Objektiv kann dennoch ein sehr großer Bildausschnitt fotografiert werden, zumal der Bildwinkel größer als der des natürlichen Eindrucks des menschlichen Auges entspricht. Vor allem in der Landschaftsfotografie kommen die Objektive zum Einsatz. Die Brennweite liegt unter 55 Millimeter, wobei es sich generell bei einem Objektiv mit einer Brennweite von 18-55 Millimeter um ein Weit- bzw. Superweitwinkelobjektiv handelt. Zwar werden aufgrund des verkleinerten Bildmaßstabs die Gegenstände kleiner abgelichtet, aber dafür kann in der Summe mehr auf dem Foto abgebildet werden. Besonders typisch für Weitwinkelobjektive ist die enorme Schärfentiefe, so dass Sie neue, interessante Perspektiven schaffen können.
  • Zoomobjektiv: Diese Objektive haben eine variable Brennweite, so dass Sie im Tele- und / oder Weitwinkelbereich fotografieren können. Ein weiterer Vorteil neben der Zoom-Variabilität ist der vergleichsweise günstige Preis. Zudem haben sie im Vergleich zu mehreren Objektiven mit festen Brennweiten ein leichteres Gewicht und Sie müssen nicht so viele Wechselobjektive für die Foto-Safari mitschleppen. Nochmal zur Info: Ca. 50 Millimeter entspricht der Normalbrennweite, während der Bereich 18-55 Millimeter zum Weitwinkel-Bereich und alles darüber zum Telebereich zählt.
  • Superzoom-Objektiv: Falls Sie zu den Fotografen, die oft im Tele- als auch Weitwinkelbereich knipsen und sich dabei das ständige Wechseln der Objektive ersparen möchten, gehören, dann sollten Sie Ihre Ausrüstung um ein Superzoom-Objektiv erweitern. Diese Objekte vereinen Weitwinkel- und Teleobjektiv und Sie können sich weitere Wechselobjektive sparen. Im Vergleich zum Normal-, Tele- oder Weitwinkelobjektiv lässt sich die Brennweite verändern, wodurch Sie in den Genuss eines großen Zoombereichs kommen. Doch diese Objektive sind teuer und haben laut Objektive Test ein paar Schwächen im Weitwinkelbereich.
  • Makro-Objektiv: Für gestochen scharfe und detailgetreue Nahaufnahmen kleiner Motive sind Makro-Objektive die richtige Lösung. Denn diese Objektive können im Maßstab 1:1 bis 1:2 fotografieren. Bei einem Normalobjektiv liegt der Maßstab hingegen bei 1:7 bis 1:9. Kommt eine Nahlinse, die die Brennweite der Kamera verkürzt, zum Einsatz, dann können Sie in der Makrofotografie auch mit einem Normal- oder Standardobjektiv fotografieren.

Objektive kaufen: Vom Hersteller oder Drittanbieter?

Kamerahersteller wie Canon oder Nikon bieten für die Verbindung der Objektive mit der DSLR verschiedene Bajonett-Anschlüsse, die einen schnellen Objektivwechsel ermöglichen. Doch wie der Objektiv Test zeigt, sind längst nicht immer alle Anschlüsse mit den Anschlüssen anderer Objektive kompatibel. So sind Canon Objektive auch nur für Canon EOS Kameras oder Nikon Objektive nur für Nikon Kameras geeignet. Neben der Originalprodukte der Hersteller können Sie im Handel aber auch Objektive von Drittherstellern kaufen.

Tipp! Die Objektive sind in vielen Fällen identisch, aber meist deutlich günstiger.

Darüber hinaus gibt es auch spezielle Adapter, mit denen Sie Objektive an die Kamera anbringen können. Sollte Sie zwei oder mehrere Objektive haben, dann denken Sie auch bitte im Sinne des sicheren Transports an eine Objektivtasche.

Canon
Tamron Olympus
Gründungsjahr 1937 1950 1918
Besonderheiten
  • japanisches Unternehmen
  • großer Hersteller von Elektronikartikeln
japanische Aktiengesellschaft
Hersteller von Objektiven aller Art
  • Japanischer Hersteller
  • führend im Bereich Wissenschaft und Medizin

Vor- und Nachteile eines Objektivs

  • Erweitern der Funktionen der Kamera
  • unterschiedliche Objektive für diverse Aufnahmen
  • hohe Preise

Aktuelle Objektiv Testsieger bei uns bestellen

In unserem Shop steht Ihnen eine große Palette diverser Objektive für Canon, für Nikon, für Sony usw. bereit. Auch die Brennweite betreffend gibt es alles, was Ihr Fotografen-Herz wünscht. Egal ob nun Normal-, Weitwinkel- oder Teleobjektiv oder eine Brennweite 18-55, 18-135 oder 18-200. Vergleichen Sie am besten online und nutzen auch unsere Kamera Objektive Testberichte. Das wird Ihnen die Auswahl Ihres persönlichen Favoriten leichter machen. Und da wir mit führenden und starken Online-Händler zusammenarbeiten, sind wir in der Lage sehr günstige Preise zu bieten. Das gesparte Geld können Sie gleich in praktisches Zubehör wie Kamerastativ, Kamera- bzw. Objektivtasche oder Blitzgeräte investieren.

Neuen Kommentar verfassen